Albatros B I (Bauart 21./23.) ÖDD wurden 1914 als Lizenzbau von der Fa. Albatros Wien-Stadlau übernommen (Deutscher B II). Zunächst wurden 29 Stück aus Deutschland importiert (21.01 - 21.29), dann weitere (23.01 - 23.31) mit 145 PS Hiero bei den österr.-ungar. Albatroswerken in Wien-Stadlau gebaut. Das Musterflugzeug 20.01 ist heute im Heeresgeschichtlichen Museum Wien ausgestellt. Es kam am 1.Okt. 1914 nach Österreich.
Anschließender Prototypenbau (20.04 - 20.07). Eingesetzt 1915 an der russischen Front, 1916 teilweise als Schulflugzeuge mit Doppelsteuer umgebaut (neue Bauartnummer 21.30 - 21.39).
Der Historische Flugzeugbau Austria verfügt über den kompletten Plansatz der Flugzeugs incl. der von Prof. Knoller vorgenommen Abänderungen (Ödd + KDV). Unter Planung und Bauaufsicht Mag. Heinz Linner wurde in Fürstenwalde ein Alb. B I gebaut und von Dipl.Ing. Heiner Neumann eingeflogen. Neumann flog auch den Albatros auf der ILA in Berlin-Schönefeld 2002 und 2004. Derzeit befindet sich das Flugzeug nach Ankauf durch Peter Jackson (Herr d. Ringe) in Neuseeland im dortigen Flugmuseum Omaka in statischer Ausstellung. Nach Auskunft der Museumsleitung soll der Albatros in absehbarer Zeit wieder im Flug gezeigt werden.
Der Plansatz Albatros B I (Deutscher B II) wird als Kopie abgegeben.

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